1) Dashboards verstehen
Unter Dashboard → SmartRoom sehen Sie Live-Kacheln für Belegung, Temperaturen, Fensterstatus,
Szenen, Verbräuche und Alarmzustände. Klicken Sie auf eine Kachel für die Detailansicht je Zone/Zimmer.
- Belegung/Präsenz: live & Verlauf
- HVAC-Ziel vs. Ist: Abweichungen erkennen
- Licht/Szenen: aktuelle Zustände
- Energie: kWh, Peaks, Einsparungen
2) Schwellen & Regeln für Alarme
Definieren Sie sinnvolle Schwellwerte, die handlungsrelevant sind – nicht jede Abweichung ist ein Alarm.
Beispiele:
- Fenster offen > 10 min bei aktiver Heizung/Klima
- Ist > Ziel + 3 °C über 15 min
- Gerät offline > 30 min (z. B. Bridge)
- Gebäudelast > X kW → Lastmanagement auslösen
Ruhigstellen: Wiederholte Alarme bündeln (Cooldown),
um Alarmmüdigkeit zu vermeiden.
3) Benachrichtigungen: Mail, App, Teams
Wählen Sie Empfänger-Gruppen je Alarmtyp (Technik, Housekeeping, FO) und den Kanal:
E-Mail, In-App-Inbox, ggf. Teams/Slack. Eskalationen nach Zeit oder Schwere.
- Stufe 1: Inbox + E-Mail (sofort)
- Stufe 2: Eskalation an Technik (nach 30 min)
- Stufe 3: Bereitschaft (nach 60 min, kritisch)
4) Reports & KPI-Tracking
Planen Sie wöchentliche/monatliche Reports (PDF/CSV). Wichtige Kennzahlen:
Energie/kWh je Zimmer, Spitzenlast, Präsenz/Leerstand, Alarmhäufigkeit, Reaktionszeit.
Interpretation: Viele kurze Fenster-Alarme → Schwellen anpassen.
Hohe Abweichung Ist/Ziel → Sensor prüfen oder Regeln verfeinern.
5) Vom Alarm zur Maßnahme
Jeder Alarm sollte einen klaren Playbook-Schritt haben:
wer prüft, was wird dokumentiert, wann gilt „erledigt“. Nutzen Sie das Ticketing im Dashboard oder Ihr PMS/CMMS.
- Alarm → Ticket an Technik
- Prüfung vor Ort / Remote
- Ursache & Lösung dokumentieren
- Rückkopplung: Regel/Schwelle anpassen