Energieprofile: Komfort & Verbrauch im Gleichgewicht

Mit Energieprofilen steuern Sie Zielwerte für Heizung/Klima/Licht je Zone und Zeitfenster – inkl. Präsenz- und Fensterlogik. Starten Sie einfach, erweitern Sie schrittweise.

SmartRoom Energie Betrieb
Voraussetzungen
  • Zonen angelegt (Zimmer/Flur/Öffentl.)
  • Sensorik: Präsenz, Fenster, Temperatur
  • Aktoren: Thermostat, Relais/Dimmer

1) Grundidee & Aufbau

Ein Energieprofil definiert Zielwerte je Zone und Zeitfenster. Typisch gibt es ein Basisschema (Tag/Abend/Nacht) und Ausnahmen (z. B. belegtes Zimmer). SmartRoom wendet stets die spezifischste Regel an (Zimmer > Stockwerk > Gebäude).

Faustregel: So spezifisch wie nötig, so generisch wie möglich. Beginnen Sie mit 3–4 Fenstern.

2) Zeitfenster & Zielwerte

Öffnen Sie SmartRoom → Energieprofile → Neu. Legen Sie Fenster (z. B. 06–10, 10–18, 18–23, 23–06) an und definieren Sie Zielwerte: Heizung/Klima (°C), Licht (Szene/Dimmer), Lüftung (Stufe).

Zimmer (belegt)

  • Tag: 21 °C, Licht „Neutral 60 %“
  • Abend: 22 °C, Licht „Warm 40 %“
  • Nacht: 19 °C, „Nachtweg 10 %“

Zimmer (leer)

  • Eco: 17–18 °C
  • Licht aus, Standby-Logik
  • Stoßlüftung optional (HVAC)

3) Präsenz- & Fensterlogik

Aktivieren Sie unter Regeln → Trigger die Präsenzlogik: „Bei Präsenz → Komfort“, „ohne Präsenz → nach 15 min Eco“. Fensterkontakte senken Heiz-/Kühllast: „Fenster offen → HVAC aus, Hinweis in Gästemappe“.

4) Ausnahmen & Events

Für Sonderfälle (z. B. Late Check-out, Wartung, Freeze) fügen Sie Ausnahmefenster hinzu. Diese übersteuern das Basisschema zeitlich begrenzt.

  • Late Check-out: Komfort bis 14:30
  • Technik: Festwert 23 °C / Licht Test-Szene
  • Freeze: Regeln pausieren (z. B. VIP-Suite)

5) Kontrolle & Optimierung

Prüfen Sie Wirkung über Monitoring und Berichte (Verbrauch/Zimmer, Spitzen, Alarme). Optimieren Sie danach Zielwerte & Verzögerungen (z. B. Präsenz-Timeout).

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